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Rezension: Marina

15 Mai

Heute möchte ich euch folgendes Buch von Carlos Ruiz Zafón vorstellen:

ISBN: 978-3-10-095401-5

Seiten: 352 S. , gebunden

Verlag: S. Fischer

Preis: 19,95€

Der Inhalt des Buches:

Der junge Hauptdarsteller Óscar Drai lebt in einen Internat in Barcelona. Er sehnt sich nach einen anderen Leben und durchstreift in seiner Freizeit die Villenvirtel Barcelonas. Eines Tages gelangt Er zu einer dieser “ verwunschenen“ Villen und dringt in das scheinbar verlassene Gebäude ein,doch dieses Gebäude ist nicht verlassen, auch wenn es so scheint. Auf diese Weise lernt er die junge Marina und ihren Vater Germán kennen, die bald die Hauptrolle in seinen Leben spielen sollen. Zwischen Marina und Óscar entwickelt sich eine junge Liebe und eine wahre Freundschaft, die aber auch mit Verzweiflung, Krankheit , Angst und Tod verbunden ist. Òscar und Marina unternehmen sehr viel zusammen, auch wenn Marina sich um ihren kranken Vater Germán fast aufopferungslos kümmert. Eines Tages bringt Marina ihn an einen besondern Ort, einen Friedhof, wo Sie zum ersten Mal der „schwarzen Dame“ begegnen, die ein namenloses Grab besucht. Mit dieser Begegnung ändert sich ihr Leben schlagartig und Sie geraten in große ‚Gefahr, denn Sie versuchen ein lang gehütetes Geheimnis zu lüften, wo sich Ihnen  bald ein Horror Szenario offenbart.

Meine persönliche Meinung:

Zunächst einmal habe ich mich sehr gefreut „Marina“ zu lesen. Ich habe zuvor “ Der Schatten des Windes“ und “ Das Spiel des Engels“ von Carlos Ruiz Zafón gelesen und war absolut begeistert davon. Dementsprechend hoch war auch meine Erwartungshaltung an „Marina“, zudem der Autor am Anfang des Buches erklärt, dass dieser Roman, der 1999 in der Origialausgabe erschien, eines seiner Lieblingswerke sei. Leider wurde ich allerdings sehr enttäuscht, zwar ist der Stil wie Carlos Ruiz Zafón schreibt wirklich immer sehr gut und dagegen möchte ich auch gar nichts sagen, es gibt auch sehr viele schöne Zitate, welche ich hier aufführen könnte, aber ich belasse es bei einen:

“  Seine Worte habe ich in der Schatulle meiner Erinnerung eingeschlossen, in der Überzeugung, dass sie mir eines Tages dazu dienen werden, auf meine eigenen Ängste und Zweifel Antworten zu finden“ ( S. 33o, Zeile 19-23)

Allerdings passt meiner Meinung  nach die Liebesgeschichte zwischen Óscar und Marina auf der einen Seite und die fast horrorartige Geschichte um das dunkle Geheimnis, auf der anderen Seite, überhaupt nicht zusammen, zudem ist dieses „Geheimnis“  auch sehr schnell absehbar, auch wenn zwischendurch immer eine gute Spannung aufgebaut wird. Der Schluss der Horrorgeschichte war vorraussehbar und endet auch schnell. Das Ende der Geschichte zwischen Óscar und Marina und die Rolle, die Germán dabei spielt,hingegen war allerdings  sehr überraschend, was ich aber als sehr gut einstufe, man hätte   etwas  ganz anderes erwartet und der Autor spielt in dieser Hinsicht mit seinen Lesern. Ich hätte mir gewünscht, dass Er dies bei dem „Horror- Szenen“ auch getan hätte.

Desweiteren hat mich auch die geringe Seitenanzahl gestört, wobei man   diese Zahl eines cleveren Layout zu verdanken hat, ansonsten wäre die Seitenanzahl wohl  noch geringer.

Ich finde dafür hat dieses Buch schon einen stolzen Preis !!!

Mein Fazit: Ein guter Schreibstil von Carlos Ruiz Zafón, wobei der Inhalt nicht so recht passt. Man sollte dieses Werk nicht mit „ Der Schatten des Windes“ und “ Das Spiel des Engels“ vergleichen, denn es kann nicht mithalten. Ich würde persönlich eher die beiden eben genannten Werke weiterempfehlen…

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Rezension: Ein Stern namens Mama

27 Jul

( Quelle: Oetinger.de)

„Es ist gar nicht einfach, den Tatsachen ins Auge zu sehen, wenn die Erwachsenen um einen herum lieber wegschauen. Louises Bruder Ruben ist noch zu klein und Papa möchte am liebsten überhaupt nicht über Mamas Krankheit reden. Doch Louises möchte alles wissen und auf alles vorbereitet sein. Auch darauf, dass Mama vielleicht bald ein Stern am Himmel sein und dann ganz sicher auf sie herunterleuchten wird.

Ein Jugendroman über Trauer und Abschied, der Ängste ernst nimmt und Hilfe für Betroffene bietet. Mit einem Anhang mit Adressen und einem Nachwort der Psychologin Ines Schäferjohann (Trauerland e.V.). Auch als Klassenlektüre geeignet.

Empfohlen von Trauerland, Zentrum für trauernde Kinder e.V., und ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis (Empfehlungsliste)…“

Rezension:

Die Jugend- und Kinderbuchautorin Karen-Susan Fessel behandelt in “ Ein Stern namens Mama“ ein sehr ernstes Thema.

Es geht in diesem Buch um die 10-Jährige Louise, die eines Tages davon erfährt, dass ihre Mutter an Krebs leidet. Die Krankheit schleicht sich langsam in das Familienleben ein und Louise und ihr kleiner Bruder Ruben müssen lernen damit umzugehen und nehmen langsam Abschied von ihrer Mutter.

Dies ist ein sehr emotionales Buch, man kann sich richtig in die Gefühlswelt von Louise hineinversetzen und mich persönlich hat dieses Buch sehr ergriffen und ich musste zwischendurch immer wieder Pausen beim Lesen einlegen. Auch muss ich dazu sagen, dass man mit den Kindern und Jugendlichen ausführlich über dieses Thema sprechen muss, da man die Ängste von Louise knallhart miterlebt, ich finde auch, dass es sehr gut als Schullektüre geeignet wäre.

Am Ende des Buches gibt es auch einen Anhang mit Adressen für Betroffene und ein Nachwort

der Psychologin Ines Schäferjohann von Trauerland e.V.

Fazit: Für mich ein sehr gutes Buch, dass die Ängste von Kindern und Jugendlichen ernst nimmt und uns zeigt, wie diese ihre Trauer und Schicksalsschläge verarbeiten. Allerdings sollte man sich beim Lesen Zeit nehmen, da der Inhalt einen persönlich sehr mitnehmen wird.

Christiane Schmidt

Was ich zur Zeit alles gleichzeitig lese ;-)

15 Jul

Auf diesen Thriller von Dan Brown habe ich mich schon sehr gefreut, ich warte darauf seit Ende letzten Jahres und bin echt gespannt, da ich vorher schon einige Bücher von Dan Brown gelesen habe und diese mir bis jetzt gut gefallen haben, ich hoffe mal dieser Titel wird dann auch dazu zählen. Wenn ich fertig bin mit lesen, dann gibt es auch eine Rezension.

Dieses Buch habe ich mir aus dem Sommerleseclub von der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM ausgeliehen und werde dafür auch eine Rezension schreiben.

Dieses Kinder- und Jugendbuch wird von Trauerland- Zentrum für trauernde Kinder e.V empfohlen.

Hier ein Ausschnitt von der Rückseite des Buchdeckels:

“ Wenn Menschen gestorben sind, werden Sie zu Sternen, hat Mama gesagt. Natürlich weiß Louise,

dass Sterne eigentlich Himmelskörper sind, die von der Sonne angestrahlt werden. Aber schließlich

ist das Weltall noch nicht so ganz erforscht. Kann also doch immerhin sein, dass Mama jetzt tatsächlich ein Stern ist, der vom Himmel auf sie und Ruben und Papa herunterleuchtet und deshalbimmer bei ihnen sein wird…“


" Hier ist Spaß gratiniert" von Bastian Sick habe ich mir ausgeliehen, damit ich zwischendurch auch mal entspannen
kann und etwas zum schmunzeln habe :-)