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Rezension: Markus Feldenkirchen- Was zusammen-gehört

7 Feb

Der Inhalt des Buches (Quelle: http://www.keinundaber.ch/markusfeldenkirchen/01424/index.html )


„Der Brief legt in Sekunden frei, was Benjamin jahrelang zu verdrängen versucht hat. Beim bloßen Anblick des Absenders kehrt er ins Jahr 1989 zurück, als die Mauer fiel und er bei einem Schüleraustausch in Irland sein Herz an die geheimnisvolle Victoria verlor. Genau so, mit derselben Adresse und ohne Namen, waren damals ihre heiß ersehnten Liebesbriefe eingetroffen.

Inzwischen lebt Benjamin ein anderes Leben. Der Banker verdient hervorragend, hat eine Freundin, eine Geliebte und eine teure Wohnung, für deren Einrichtung er aber keine Zeit findet. Nun plötzlich, mit dem Brief in der Hand, kommt ihm nicht nur sein Zuhause leer vor. Benjamin steckt den Brief ungeöffnet in die Tasche und bricht zu einer Geschäftsreise nach Irland auf – lange kann er sich seiner Kraft jedoch nicht entziehen.

Gekonnt und feinsinnig erzählt Markus Feldenkirchen eine mitreißende Liebesgeschichte und davon, wie Mauern einbrechen.“

Meine persönliche Meinung:

Markus Feldenkirchen beschreibt gekonnt und mit sehr schönen Bildern die Wiedervereinigung einer Liebe sowie die Wiedervereinigung Deutschlands, die zu dem Zeitpunkt stattfindet als der Protagonist der Geschichte: Benjamin bei einem Schüleraustausch in Irland auf seine große Liebe Victoria trifft. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, weil es neben der „Liebe“ auch viele politische  Themen aufgreift( wie z.B.die Osteraufstände in Irland, der Volksaufstand in der DDR, der Fall der Mauer, die Wiedervereinigung Deutschlands,das Annähern zwischen Ost und West,Irland und der streng katholische Einfluss , die Finanzkrise…) die parallel zur Geschichte laufen, ohne diese dadurch zu zerstören. Mir gefällt die Art und Weise wie Markus Feldenkirchen schreibt, man konnte das Buch ziemlich zügig lesen, da es sehr flüssig geschrieben ist, besonders gefallen hat mir auch die poetische Ader der Liebesbriefe, die sehr schön doch nicht zu kitschig geschrieben wurden. Interessant fand ich auch den wiederkehrenden Bezug auf Heinrich Bölls Werke:“ Ansichten eines Clowns“ und das “ Irische Tagebuch“. Insgesamt kann ich dieses Erstlingswerk von Markus Feldenkirchen nur weiterempfehlen!!! Ein wirklich sehr schöner Liebesroman, der nicht zu kitschig ist und nebenbei noch  politische Themen aufgreift. Einfach wunderbar, sollte man gelesen haben, es ist ein wirklich schöner Zeitvertreib 🙂

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Markus Feldenkirchen : Was zusammen gehört

11 Jan

Dieses tolle Buch von Markus Feldenkirchen habe ich von meinen lieben Kolleginnen und Kollegen von der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM als Geburtstagsgeschenk erhalten und ich freue mich sehr darüber, denn es stand auf meiner Wunschliste für Weihnachten weit oben;-)

Ich habe auch schon ein wenig gelesen und muss jetzt schon sagen, dass ich sehr begeistert bin, man merkt gar nicht, dass dies der erste Roman vom Spiegelautor Markus Feldenkirchen ist, ich mag jetzt schon seine Art zu schreiben und freue mich sehr , bald eine Rezension darüber zu schreiben.

Vom Klappentext des Buches:
„Der Brief legt in Sekunden frei, was Benjamin jahrelang zu verschütten versucht hat.
Beim bloßen Anblick des Absenders kehrt er ins Jahr 1989 zurück, als in Deutschland die Mauer fiel und er
bei einem Schüleraustausch in Irland sein Herz an die geheimnisvolle Victoria verlor.
Genau so, mit derselben Adresse und ohne Namen, waren damals die heiß ersehnten Liebesbriefe von ihr eingetroffen. Inzwischen lebt Benjamin ein anderes Leben. Der Banker verdient hervorragend, hat eine Freundin, eine Geliebte und eine teure Wohnung, für deren Einrichtung er keine Zeit findet.
Nun, plötzlich, mit dem Brief in der Hand, kommt ihm nicht nur sein Zuhause leer vor. Benjamin steckt den Brief erst mal ungeöffnet in die Tasche und bricht zu einer Geschäftsreise nach Irland auf- kann sich seiner Kraft jedoch nicht entziehen.“

Juliet Marillier: Die Tochter der Wälder

6 Sep

(Quelle : Amazon.de)

  • Verlag: Droemer Knaur (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426702266
  • ISBN-13: 978-3426702260

Welche Freude, endlich wieder einen Fantasy-Roman in Händen zu halten, der alles hat, was das Herz begehrt: Eine fantastisch-märchenhafte Welt, die doch greifbar realistisch erscheint; eine wunderbare, liebenswerte Heldin; und eine bewegende, wunderschön geschriebene Geschichte voller Magie, Tragik und Liebe.

Juliet Marillier schöpft aus dem hier zu Lande wenig bekannten Schatz irisch-keltischer Märchen und erzählt die Geschichte von den sechs Schwänen vor historischem Hintergrund nach. Schauplatz ist das Irland des 9. Jahrhunderts, als keltische Stammesfürsten ihr Land gegen den Ansturm der Briten verteidigten. Die junge Sorcha ist das siebte Kind und die einzige Tochter eines solchen Fürsten. Da ihr gestrenger Vater kaum einen anderen Gedanken kennt als den Krieg, wächst das mutterlose Mädchen frei und wild in den Wäldern Irlands auf — umsorgt und beschützt von ihren sechs älteren Brüdern.

Diese Freiheit findet ein jähes Ende, als ihr Vater sich neu vermählt. Die unheimliche Schwiegermutter hat bald mit Hilfe von Magie und weiblicher List den gesamten Haushalt unter ihre Kontrolle gebracht, und als die Geschwister versuchen sich aufzulehnen, verwandelt sie die sechs Brüder in Schwäne. Sorchas einzige Chance, den Bann zu lösen ist mit einem furchtbaren Opfer verbunden. Damit nicht genug, wird sie vom Feind gefangen genommen und nach Britannien verschleppt. Allein in der Fremde, ringt sie weiter um die Vollendung ihrer furchtbaren Aufgabe ohne zu ahnen, dass ihr eine noch schwerere Prüfung bevorsteht…“

Meine persönliche Meinung: Für mich ist “ Die Tochter der Wälder“ ein sehr schöner Fantay-Roman, basierend auf dem Märchen : die sechs Schwäne. Ich mag diesen epischen Roman, da Er sich mit Keltischen Fakten beschäftigt und die Liebesgeschichte zwischen einer Irin und eines Briten erzählt.
Diesen Roman kann ich Jedem empfehlen, der sich gerne verzaubern lässt 😉