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Rezension: Ein Stern namens Mama

27 Jul

( Quelle: Oetinger.de)

„Es ist gar nicht einfach, den Tatsachen ins Auge zu sehen, wenn die Erwachsenen um einen herum lieber wegschauen. Louises Bruder Ruben ist noch zu klein und Papa möchte am liebsten überhaupt nicht über Mamas Krankheit reden. Doch Louises möchte alles wissen und auf alles vorbereitet sein. Auch darauf, dass Mama vielleicht bald ein Stern am Himmel sein und dann ganz sicher auf sie herunterleuchten wird.

Ein Jugendroman über Trauer und Abschied, der Ängste ernst nimmt und Hilfe für Betroffene bietet. Mit einem Anhang mit Adressen und einem Nachwort der Psychologin Ines Schäferjohann (Trauerland e.V.). Auch als Klassenlektüre geeignet.

Empfohlen von Trauerland, Zentrum für trauernde Kinder e.V., und ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis (Empfehlungsliste)…“

Rezension:

Die Jugend- und Kinderbuchautorin Karen-Susan Fessel behandelt in “ Ein Stern namens Mama“ ein sehr ernstes Thema.

Es geht in diesem Buch um die 10-Jährige Louise, die eines Tages davon erfährt, dass ihre Mutter an Krebs leidet. Die Krankheit schleicht sich langsam in das Familienleben ein und Louise und ihr kleiner Bruder Ruben müssen lernen damit umzugehen und nehmen langsam Abschied von ihrer Mutter.

Dies ist ein sehr emotionales Buch, man kann sich richtig in die Gefühlswelt von Louise hineinversetzen und mich persönlich hat dieses Buch sehr ergriffen und ich musste zwischendurch immer wieder Pausen beim Lesen einlegen. Auch muss ich dazu sagen, dass man mit den Kindern und Jugendlichen ausführlich über dieses Thema sprechen muss, da man die Ängste von Louise knallhart miterlebt, ich finde auch, dass es sehr gut als Schullektüre geeignet wäre.

Am Ende des Buches gibt es auch einen Anhang mit Adressen für Betroffene und ein Nachwort

der Psychologin Ines Schäferjohann von Trauerland e.V.

Fazit: Für mich ein sehr gutes Buch, dass die Ängste von Kindern und Jugendlichen ernst nimmt und uns zeigt, wie diese ihre Trauer und Schicksalsschläge verarbeiten. Allerdings sollte man sich beim Lesen Zeit nehmen, da der Inhalt einen persönlich sehr mitnehmen wird.

Christiane Schmidt

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